KAPITALMARKTRECHT

BVT Fonds

Die BVT Gruppe wurde 1976 gegründet und bezeichnet sich selbst als bankenunabhängigen Asset Manager in den Bereichen Immobilien, Energie und Multi Asset-Konzepte.

Chancen und Risiken

Eine Beteiligung an einem geschlossenen Fonds bietet Ihnen Gewinnchancen, aber Sie setzen sich auch erheblichen Risiken aus. Denn geschlossene Fonds sind nicht an eine Garantieverzinsung gebunden und es besteht auch grundsätzlich keine Einlagensicherung. Das Ergebnis ist völlig offen. Die Anlageform birgt ein Totalverlustrisiko in sich.

Was Anleger tun können

Jede Geldanlage und jeder Einzelfall sind individuell zu prüfen. Gern prüfen wir für Sie, ob Ansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.

In den Zusammenhängen des Kapitalanlagerechts treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie sich bei einer Anlageberatung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Aus unseren Erfahrungen aus vielen Fallbearbeitungen wissen wir, dass Anlageberatungen fehlerhaft sein können. Denn die Gerichte stellen seit einer Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs an Anlageberatungen hohe Anforderungen. Demnach haben Anlageberater anlagegerecht und anlegergerecht gründlich, richtig und vollständig zu informieren und zu beraten. Verlustrisiken, die möglicherweise zu einem Totalverlust führen könnten, sind in einer Anlageberatung angemessen anzusprechen. Wenn der Anlageberater eine Geldanlage als sicher vorstellte, obwohl Verlustrisiken bestehen, rechtfertigt das Rückabwicklung und Schadensersatz. Wenn ein Anlageziel die Altersvorsorge war, dann muss die Geldanlage dazu auch tauglich sein. Wir bieten Ihnen eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Gern prüfen wir auch Ihre Angelegenheit.

Autor und Ansprechpartner:Ralf Renner-Rechtsanwalt-

Einzelfallübersicht

Die BVT Gruppe ist nach unserer Ansicht ein seriöser Partner am Fondsmarkt. Dennoch traten um einzelne Gesellschaften Umstände ein bzw. ergingen Urteile, über die wir informieren, die jedoch ihre Ursachen in Pflichtverletzungen Dritter finden und keine Rückschlüsse auf die betroffene oder andere Gesellschaften der BVT Gruppe zulassen.

Beteiligungen

BVT Games Fund IV Dynamic:Landgericht gab Klage eines Anlegers gegen eine Bank statt

rr/Berlin 29.08.2017

Das Landgericht Hannover entschied über eine Klage eines Anlegers des Fonds BVT Games Fund IV Dynamic GmbH & Co. KG. Der Fonds ist eine unternehmerische Beteiligung, die naturgemäß mit Chancen und Risiken verbunden ist. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde der Bank vorgehalten, den Kläger falsch informiert und falsch beraten zu haben. Da sich die Parteien vorgerichtlich nicht einigten, war Klage zu erheben. Das Landgericht Hannover gab der Klage gegen die Bank statt und verurteilte die Bank zum Schadensersatz. Damit wurde das Ziel der Klägers erreicht. Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung des Landgerichts setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen.“

Autor und Ansprechpartner:Ralf Renner-Rechtsanwalt-

Beteiligungen

BVT-PB Top Select Fund GmbH & Co. KG:Landgericht Hannover verurteilt Bank zum Schadensersatz

rr/Berlin 21.08.2017

Das Landgericht Hannover verurteilte eine Bank wegen einer Falschberatung in Zusammenhängen einer Beteiligung an dem Fonds BVT-PB Top Select Fund GmbH & Co. KG. Dem Kläger stand ursprünglich ein erheblicher Geldbetrag zur Verfügung. Er wandte sich vertrauensvoll an seine Hausbank, die ihm die Zeichnung einer Beteiligung an dem Fonds BVT-PB Top Select Fund GmbH & Co. KG empfahl. Der Fonds ist mit Chancen und Risiken verbunden. Chancen liegen u.a. in der Perspektive, Gewinne zu erwirtschaften, sei es durch Ausschüttungen oder eine Steigerung des Beteiligungsvermögens. Doch sind das Chancen, die nicht garantiert werden können. Demgegenüber besteht ein Verlustrisiko. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde der Bank vorgeworfen, den Kläger falsch beraten zu haben. Mit seiner Klage forderte er Schadensersatz. Die Beklagte konnte auch die Vermutung für aufklärungsrichtiges Verhalten nicht widerlegen. Im Ergebnis folgte das Landgericht Hannover der Argumentation des Klägers und verurteilte die vermittelnde Bank zum Schadensersatz.

Autor und Ansprechpartner:Ralf Renner-Rechtsanwalt-

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