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Rechtsanwalt Ralf Renner
(RA und gelernter Bankkaufmann)
Tel.: 030 / 810 030 - 22

renner.ralf@kanzlei-renner.de
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Rechtliche Hinweise
Alle Beiträge sind sorgfältig recherchiert. Doch können sich seit Veröffentlichung Tatsachen geändert haben oder neue Umstände eingetreten sein. Deswegen kann keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität des jeweiligen Beitrags übernommen werden. Alle Beiträge sind einzelfallbezogen und treffen keine allgemeinen Aussagen. Sie
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Bei Beanstandungen wird um Kontaktaufnahme gebeten:
info@kanzlei-renner.de
 
Prospekthaftung im Aktienrecht:
unrichtige Prospektangaben begründen Schadensersatzansprüche

Seit der Novellierung des Börsengesetzes steht mit den gesetzlichen Regelungen und richterrechtlich konstituierten Grundsätzen zur Prospekthaftung eine aussichtsreiche Möglichkeit beiseite, Regressansprüche wegen unrichtiger Prospektangaben effektiv durchzusetzen. Seither wurden bereits viele gerichtliche Entscheidungen getroffen, die Anlegeransprüche wegen unrichtiger Prospekangaben begründeten.

Die Prospekthaftung ordnet eine Haftung bestimmter Personenkreise für die in dem Prospekt getroffenen Angaben an. Der Hintergrund ist, dass erst durch den Prospekt der Anleger in die Lage versetzt werden sollte, sich eine Vorstellung zu bilden, welche individuelle Ausstattung die Geldanlage seines Interesses hat. Insofern der Anleger durch unrichtige oder unvollständige Angaben des Prospekts getäuscht oder unzureichend informiert wurde und er auf dieser Wissensgrundlage seine Anlageentscheidung traf, steht ihm ein Schadensersatzanspruch in Höhe des eingesetzten Geldbetrages zuzüglich der Transaktionskosten gegen die Prospektverantwortlichen zu, wenn ein Vermögensschaden entstanden ist.
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Risikohinweise in Fondsprospekt ersetzen nicht (!)
unterlassene Hinweise in einem Beratungsgespräch
Das Landgericht Heilbronn hatte in einer Angelegenheit zu entscheiden, in der ein Kapitalanlagenvermittler im Zuge eines Beratungsgesprächs über Aktienfonds unterließ, auf Risiken der empfohlenen Kapitalanlage hinzuweisen. Diese erheblichen Risiken der Anlage in Aktienfonds verwirklichten sich in gravierenden Kursverlusten. Im Zuge der Auseinandersetzung unternahm es der Kapitalanlagenvermittler sich damit zu verteidigen, dass in dem bei Erwerb der Aktienfonds übergebenen Prospekt auf die allgemeinen und konkreten Risiken der Anlage in Aktienfonds hingewiesen wurde.
Das Landgericht Heilbronn verurteilte den Anlageberater zum Schadensersatz, und zwar u.a. mit der Begründung, dass auch ein hinreichender Risikohinweis in dem Aktienfondsprospekt nicht die den Kapitalanlagenvermittler treffenden Pflichten eines Auskunftserteilungsvertrags herabsetzt. Der Kapitalanlagenvermittler hat nämlich die individuell ihn treffenden Pflichten selbst zu erfüllen.

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Viele Mandanten stellen sich die Frage, ob der Rechtsschutzversicherer die Kosten eines Rechtsstreits trägt. Das ist in den jeweils geltenden Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen (ARB) des Versicherungsvertrages geregelt. Dabei kommt es auf jeden Einzelfall an. Gern unterstützen wir dabei und übernehmen für Sie eine Kostendeckungsanfrage an Ihren Rechtsschutzversicherer. Wenden Sie sich an uns, telefonisch oder per E-Mail an: info@kanzlei-renner.de
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