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Alle Beiträge oder Urteile sind einzelfallbezogen, sie treffen keine allgemeinen Aussagen und
ersetzen keine Rechtsberatung


Lloyd Fonds LF Schiffsportfolio II:
LG Frankfurt a.M. verurteilt
Deutsche Bank
zur Rückabwicklung

rr/Berlin 15.11.2017 > mehr

Lloyd Fonds LF Schiffsportfolio III:
LG Frankfurt a.M. verurteilt Bank
wegen verschwiegener Provisionen
rr/Berlin 18.10.2017 > mehr

Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio
LG Itzehoe verurteilt Anlageberater
rr/Berlin 01.08.2017 > mehr

Lloyd Fonds LF 70 Flottenfonds X
Bank zum Schadensersatz verurteilt
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Wichtige Hinweise
Das Emissionshaus Lloyd Fonds AG ist nach unserer Ansicht ein seriöser Partner am Fondsmarkt. Dennoch traten um einzelne Gesellschaften Umstände ein bzw. ergingen gerichtliche Entscheidungen, über die informiert wird, die jedoch ihre Ursachen in Pflichtverletzungen Dritter finden und keine Rückschlüsse auf die betroffene oder andere Gesellschaften zulassen.


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> Übersicht Kapitalanlagenrecht 

Ihr Ansprechpartner
Rechtsanwalt Ralf Renner
(RA und gelernter Bankkaufmann)
Tel.: 030 / 810 030 - 22

info@kanzlei-renner.de
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Rechtliche Hinweise
Alle Beiträge sind sorgfältig recherchiert. Doch können sich seit Veröffentlichung Tatsachen geändert haben oder neue Umstände eingetreten sein. Deswegen kann keine Gewähr für die Richtigkeit und Aktualität des jeweiligen Beitrags übernommen werden. Alle Beiträge sind einzelfallbezogen und treffen keine allgemeinen Aussagen. Sie
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Bei Beanstandungen wird um Kontaktaufnahme gebeten:
info@kanzlei-renner.de


 
Lloyd Fonds AG
Das Emissionshaus Lloyd Fonds AG mit Sitz in Hamburg, platzierte nach eigenen Angaben seit 1985 am Beteiligungsmarkt über 100 Fonds, darunter Schiffsfonds, Immobilienfonds, Flugzeugfonds, Portfoliofonds, Fonds im Bereich regenerativer Energie und Lebensversicherungsfonds mit dem Investitionsschwerpunkt in britischen Lebensversicherungspolicen.
Nach eigenen Angaben des Emissionshauses Lloyd lag das Investitionsvolumen bei ca. EUR 5,1 Mill. Mit über 53.000 Kunden dürfte das Emissionshaus Lloyd eines der größeren Initiatoren geschlossener Fonds in Deutschland sein.

Schiffsfonds
Der Investitionsgegenstand von Schiffsfonds sind üblicherweise Handelsschiffe jeder Größe und Art, z.B. Container- und Spezialschiffe oder Tanker von KüMo bis Malacca Max.
Schiffsfonds sind u.a
- Lloyd LF 2 MS „Adrian“
- Lloyd LF 7 MS „Saxonia“
- Lloyd LF 8 MS „Scotia“
- Lloyd LF 3 MS „Wehr Koblenz“
- Lloyd LF 9 MS „Scandia“
- Lloyd LF 10 MS „Samaria“
- Lloyd LF 12 MS „Wehr Schulau“
- Lloyd LF 14 MS „Wehr Elbe“
- Lloyd LF 15 MS „Wehr Weser“
- Lloyd LF 20 MS „Chris. Schulte“
- Lloyd LF 21 MS „Henry Schulte“
- Lloyd LF 23 MT „Team Neptun“
- Lloyd LF 24 MT „Team Jupiter“
- Lloyd LF 30 Flottenfonds I
- Lloyd LF 32 Flottenfonds II
- Lloyd LF 33 MT „Bavarian Sun“
- Lloyd LF 35 MT „Colonian Sun“
- Lloyd LF 36 MS „San Antonio“
- Lloyd LF 37 MS „San Vicente“
- Lloyd LF 40 MS „San Rafael“
- Lloyd LF 41 MS „Frida Schulte“
- Lloyd LF 42 MT „Mexican Sun“
- Lloyd LF 43 MT „Canadian Sun“
- Lloyd LF 44 MT „American Sun“
- Lloyd LF 45 MT „MS Sophie“
- Lloyd LF 46 MT „Green Point“
- Lloyd LF 47 Flottenfonds III
- Lloyd LF 48 Flottenfonds IV
- Lloyd LF 50 Flottenfonds V
- Lloyd LF 54 Premium Ship Select
- Lloyd LF 55 MS „Antonia Schulte“
- Lloyd LF 57 MS „Vega Gotland“
- Lloyd LF 58 Flottenfonds VII
- Lloyd LF 59 MS „San Pablo“
- Lloyd LF 61 MS „Commander“
- Lloyd LF 63 MS „Virginia“
- Lloyd LF 64 MT „Athens Star“
- Lloyd LF 65 Flottenfonds VIII
- Lloyd LF 68 Schiffsportfolio
> Lloyd LF 70 Flottenfonds X
- Lloyd LF 71 MS „Lloyd Parsifal“
- Lloyd LF 75 MS „Almathea“
- Lloyd LF 76 Schiffsportfolio II
> Lloyd LF 81 Schiffsportfolio III
- Lloyd LF 87 Best of Shipping I
- Lloyd LF 88 Flottenfonds XI
- Lloyd LF 90 MS „Bahamas“
- Lloyd LF 91 MS „Thira Sea“
- Lloyd LF 92 MS „Bermuda“
- Lloyd LF 94 MS „Tosa Sea“
- Lloyd LF 96 Best of Shipping II
- Lloyd LF 101 MS „Bahia“
- Lloyd LF 103 Best of Shipping III
- Lloyd LF 105 MS „Benito“

Lebensversicherungsfonds

Lebensversicherungsfonds mit dem Investitionsschwerpunkt in britischen Lebensversicherungspolicen sind u.a.:

- Lloyd Fonds Britische Kapital Leben I
- Lloyd Fonds Britische Kapital Leben II
- Lloyd Fonds Britische Kapital Leben III
- Lloyd Fonds Britische Kapital Leben IV
- Lloyd Fonds Britische Kapital Leben V
- Lloyd Fonds Britische Kapital Leben VI
- Lloyd Fonds Britische Kapital Leben VII
- Lloyd Fonds Britische Kapital Leben VIII

Autor und Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Ralf Renner
- Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann -
Spezialgebiet: geschlossene Fonds
Tel.: 030 / 810 030 - 22
E-Mail:
info@kanzlei-renner.de

Rechtsanwalt Renner vertritt zahlreiche geschädigte Anleger geschlossener Fonds gegen Banken.
Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Insbesondere stehen Schadensersatzansprüche infrage, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen wurde. Gegen vermittelnde Banken können grundsätzlich Schadensersatzansprüche gerichtet werden, wenn durch die vermittelnde Bank nicht offensichtliche Innenprovisionen (sogenannte kick-back-Zahlungen) verschwiegen wurden. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.



Einzelfallübersicht
Das Emissionshaus Lloyd Fonds AG ist nach unserer Ansicht ein seriöser Partner am Fondsmarkt. Dennoch traten eine einzelne Gesellschaften Umstände ein bzw. ergingen gerichtliche Entscheidungen, über die informiert wird, die jedoch ihre Ursachen in Pflichtverletzungen Dritter finden und keine Rückschlüsse auf die betroffene oder andere Gesellschaften zulassen.


Lloyd Fonds LF Schiffsportfolio II:
Landgericht Frankfurt a.M. verurteilt Deutsche Bank
zur Rückabwicklung
rr/Berlin 15.11.2017
Das Landgericht Frankfurt a.M. gab einer Klage eines Anlegers des Fonds Lloyd Fonds Schiffsportfolio II gegen die Deutsche Bank statt. Die Ausgangssituation war, dass ein Kunde der Deutschen Bank auf eine Vermittlung die Geldanlage tätigte. Der Anleger war der Ansicht, falsch beraten worden zu sein. Dabei berief sich der Anleger darauf, dass er ursprünglich eine „sichere“ Geldanlage suchte. Daraufhin wurde von der Bank die Beteiligung an dem Lloyd Fonds Schiffsportfolio II empfohlen. Der Anleger äußerte im Laufe des Verfahrens, er hätte die Beteiligung nicht gezeichnet, wenn er von den Totalverlustrisiko vor der Zeichnung gewusst hätte. Eine Beteiligung an dem Lloyd Fonds Schiffsportfolio II ist mit Chancen und Risiken verbunden. Chancen liegen u.a. in der Perspektive, Gewinne zu erwirtschaften, sei es durch Ausschüttungen oder eine Steigerung des Beteiligungsvermögens. Doch sind das Chancen, die nicht garantiert werden können. Demgegenüber besteht ein Totalverlustrisiko. Mit seiner Klage forderte der Kläger von seiner Bank Schadensersatz. Die Beklagte konnte die Vermutung für aufklärungsrichtiges Verhalten nicht widerlegen. Im Ergebnis folgte das Landgerichts Frankfurt a.M. der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die vermittelnde Deutsche Bank zur Rückabwicklung.
Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung des Landgerichts Itzehoe setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten über Rückvergütungen anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen.“

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Rechtsanwalt Renner vetritt eine Vielzahl von Anlegern, die Lloyd-Fonds zeichneten


Lloyd Fonds LF Schiffsportfolio III:
Landgericht Frankfurt a.M. verurteilt Bank zum Schadensersatz
wegen verschwiegener Provisionen

rr/Berlin 18.10.2017
Das Landgericht Frankfurt a.M. entschied in einer Angelegenheit eines Anlegers des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF Schiffsportfolio III gegen die vermittelnde Bank auf Schadensersatz. Der Entscheidung lag zugrunde, dass ein Anleger auf Empfehlung seiner Hausbank die Beteiligung an dem Schiffsfonds Lloyd Fonds LF Schiffsportfolio III zeichnete. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde der vermittelnden Bank vorgehalten, dass sie Innenprovisionen, die sie für die Vermittlung erhielt, verschwieg. Mit seiner Klage forderte der Kläger von seiner Bank Schadensersatz. Die beklagte Bank konnte die Vermutung für aufklärungsrichtiges Verhalten nicht widerlegen. Im Ergebnis folgte das Landgericht Frankfurt a.M. der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die Bank zum Schadensersatz. Rechtsanwalt Renner äußerte dazu: „Ich fordere, dass Banken ihre Kunden vor der Anlageentscheidung über Vertriebsprovisionen aufzuklären haben. Denn dem Bankkunden sollte ermöglicht sein, das Umsatzinteresse seiner Bank einzuschätzen und sich ein Urteil zu bilden, ob seine Bank eine Empfehlung nur aus einem eigenen Verdienstinteresse ausspricht. Wenn eine Bank das aber unterlässt, dann macht sie sich schadensersatzpflichtig und muss rückabwickeln.“
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Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG:
Landgericht Itzehoe verurteilt Anlageberater
zum Schadensersatz

rr/Berlin 01.08.2017

Das Landgericht Itzehoe verurteilte einen Anlageberater wegen einer Falschberatung in Zusammenhängen der Beteiligung an dem Schiffsfonds Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio GmbH & Co. KG. Im Laufe des Gerichtsverfahrens wurde dem Anlageberater vorgeworfen, dass er nicht vollständig über die mit dem Schiffsfonds Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio typischerweise verbundenen Anlagerisiken aufklärte. Der Anleger war der Ansicht, durch den Anlageberater falsch beraten worden zu sein. Dabei berief sich der Anleger darauf, dass der Anlageberater den Schiffsfonds Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio als eine für die Altersvorsoge geeignete Geldanlage empfahl und anriet. Doch war dem in Fondsangelegenheiten verhältnismäßig unerfahrenen Anleger nicht bewusst, welche Anlagerisiken mit einem Schiffsfonds verbunden sind. Es gelang dem beklagten Anlageberater auch nicht, dass Gericht davon zu überzeugen, dass der Kläger sich in Kenntnis der Risiken dennoch zur Anlage in dem Fonds entschlossen hätte. Das Landgericht Itzehoe stellte fest, dass der Schiffsfonds Erste Lloyd Fonds TradeOn Portfolio für der Altersvorsoge ungeeignet war. Im Ergebnis folgte das Landgericht Itzehoe der Argumentation des Klägers und verurteilte den Anlageberater zum Schadensersatz. Demgemäß wird bei Vorteilsausgleichung rückabgewickelt. Damit wurde das Ziel der Klägers erreicht.
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Lloyd Fonds LF 70 Flottenfonds X:
Bank zum Schadensersatz verurteilt

rr/Berlin 30.07.2013
Das Landgericht Itzehoe hatte in einer Angelegenheit einer Anlegerin des Schiffsfonds Lloyd Fonds LF 70 Flottenfonds X zu entscheiden. Im Zuge des Verfahrens berief sich die Anlegerin darauf, dass sie ursprünglich mit der Kapitalanlage eine Altersvorsorge intendierte und nicht auf Verlustrisiken hingewiesen wurde. Zudem beanstandete die Anlegerin, dass sie nicht über sogenannte Innenprovisionen informiert wurde. Innenprovisionen sind Rückvergütungen, die die vermittelnde Bank von der Fondsgesellschaft erhält. Das Gericht folgte der Argumentation des Klägers und verurteilte die Bank zum Schadensersatz.
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