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KANZLEI RENNER 

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Kapitalanlagen

Helios Life III Premium Zertifikate:

Kammergericht Berlin verurteilt Deutsche Bank

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Kapitalanlagen
Helios Life III Premium Zertifikate:

Kammergericht Berlin verurteilt Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG zur Rückabwicklung
rr/Berlin
Das Kammergericht Berlin als Berufungsgericht in zweiter Instanz verurteilte die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG wegen einer Falschberatung in Zusammenhängen von Helios Life III Premium Zertifikaten. In dem Verfahren vertrat Rechtsanwalt Renner erfolgreich den durch die vermittelnde Bank geschädigten Anleger. Die vermittelnde Bank war ursprünglich die Berliner Bank. Doch die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG war als Rechtsnachfolgerin der Berliner Bank in Anspruch zu nehmen. Die Ausgangssituation war, dass der Kläger sich vertrauensvoll an die Berliner Bank wandte, als er einen Teilbetrag einer Abfindung seines ehemaligen Arbeitgebers anzulegen hatte. Daraufhin empfahl ihm eine Mitarbeiterin der Bank die Helios Life III Premium Zertifikate. Der Kläger war der Ansicht, durch die Anlageberaterin falsch beraten worden zu sein. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde der Bank vorgeworfen, dass nicht vollständig über die mit den Zertifikaten typischerweise verbundenen Anlagerisiken aufgeklärt wurde. Der Kläger berief sich darauf, dass er der Anlageberaterin erklärte, dass er aus der Abfindung seinen Lebensunterhalt finanzieren wollte. Deswegen war ihm eine jederzeitige Verfügbarkeit seines Geldes sehr wichtig. Die Richterin des Kammergerichts stellte fest, dass die Bank verpflichtet war, über alle Umstände sachlich richtig und vollständig zu unterrichten, die für die Entschließung eines Anlegers von wesentlicher Bedeutung sein könnten. Die Richterin wies darauf hin, dass die Bankmitarbeiterin den Kläger von dem Erwerb der Helios Life III Premium Zertifikate hätte abraten müssen. Die beklagte Bank konnte auch die Vermutung für aufklärungsrichtiges Verhalten nicht widerlegen. Im Ergebnis folgte das Kammergericht Berlin der Argumentation des durch Rechtsanwalt Renner vertretenen Klägers und verurteilte die Bank zur Rückabwicklung. Die gesetzliche Rechtsfolge eines Schadensersatzanspruchs ist, dass die Bank dem Anleger die Anlagesumme unter Abzug etwaiger Vorteile zurückzuerstatten hat, d.h. dass der Anleger gegen Rückzahlung der Anlagesumme die Zertifikate rückzuübertragen und etwaige weitere Vorteile herauszugeben hat. Damit wurde das Ziel der Klägers vollumfänglich erreicht. Rechtsanwalt Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Die Entscheidung des Kammergerichts setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen.“
Autor und Ansprechpartner:
Ralf Renner
-Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann-
Spezialgebiet: Kapitalmarktrecht

Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Renner sind Rechtsfragen des Kapitalmarktrechts. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie sich bei einer Anlageberatung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Schadensersatzansprüche gegen einen Anlageberater bzw. gegen eine Bank können bestehen, wenn über wesentliche Aspekte nicht hinreichend aufgeklärt wurde. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind.
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Schadensersatz
Die Gerichte verlangen, dass ein Anlageberater gründlich, richtig und vollständig informiert. Die Gerichte sprechen geschädigten Anlegern, die über ihre Geldanlage falsch beraten wurden, zu, dass ihnen ihr Anlageberater bzw. ihre Bank das eingesetztes Kapital und Zinsverluste erstattet. Demgegenüber sind die Anlageprodukte und etwaige daraus gezogene Vorteile zurückzugeben. Bei wirtschaftlicher Betrachtung entspricht das einer Rückabwicklung.

Beratungsfehler
Aus jahrelanger alltäglicher Arbeit wissen wir, dass Anlageberatungen möglicherweise fehlerhaft sein können.
Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs forderte in seiner Entscheidung zum Az. III ZR 249/09, dass unternehmerische Beteiligungen mit Verlustrisiken, die selbst bis zum Totalverlust führen könnten, in einer Anlageberatung angemessen anzusprechen sind.
Wenn der Anlageberater eine Geldanlage als sichere Anlage vorstellte, obwohl Verlustrisiken bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals bestehen, rechtfertigt das Beanstandungen.
Falls eine spekulative unternehmerische Fondsbeteiligung zum Zwecke der Altersvorsorge vermittelt wurde, ist das fehlerhaft. Denn ein Anleger muss sich auf seine Altersvorsoge verlassen können. Der Bundesgerichtshof stellte in einer jüngeren Entscheidung fest, dass eine unternehmerische Beteiligung sich nicht zur Altersvorsorge eignet.
Wenn im Zuge einer Vermittlung und Beratung ein Bankberater es auslässt, über Innenprovisionen, die sogenannten kick-back-Zahlungen, zu informieren, dann liegt damit regelmäßig ein Beratungsfehler vor. Denn kick-back-Zahlungen sind meistens für einen Kunden nicht ohne weiteres ersichtlich.
Falls ein Anlageberater versäumte anzusprechen, dass es für geschlossene Fonds keinen geregelten Zweitmarkt gibt, eine Veräußerung nur schwer oder bei erheblichen Einbußen möglich wäre, dann rechtfertigt das einen rechtlichen Vorwurf.
Dass möglicherweise im Insolvenzfall eines Fonds einem Anleger eine (ggf. begrenzte) Nachschusspflicht trifft, ist ein wichtiger Umstand, über den ein Anlageberater informieren sollte.
Unsere Mandanten treten an uns heran, wenn sie sich durch ihren Anlageberater getäuscht fühlen. Doch jeder Einzelfall liegt anders. Pauschale Lösungen verbieten sich. Betroffene sollten sich individuell beraten lassen, bevor Schadensersatzansprüche verjähren. Denn im Alltag besteht ein Ungleichgewicht zugunsten des besser Informierten und Beratenen. Wir wollen erreichen, dass sich von vornherein dieses Ungleichgewicht nicht zu Ihren Lasten auswirkt.

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Aktuelles

Helios Life III Premium Zertifikate:

Interessengemeinschaft Helios Life Anleger gegründet
rr/Berlin
Nachdem viele Helios Life Zertifikate Anleger an uns herantraten, wurde die Interessengemeinschaft Helios Life Anleger gegründet. Das Ziel der Interessengemeinschaft ist der Informationsaustausch betroffener Anleger.
Ansprechpartner:
Ralf Renner
-Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann-
Spezialgebiet: Kapitalmarktrecht

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KANZLEI RENNER 
BERLIN

Kanzlei Renner
Nach unserem Selbstverständnis ist anwaltliche Arbeit eine juristische Dienstleistung, die sich an den Bedürfnissen des Mandanten zu orientieren hat. Wir möchten Sie frühzeitig rechtlich beraten, um Rechtsstreitigkeiten vermeiden zu helfen. Denn im Alltag besteht ein Ungleichgewicht zugunsten des besser Informierten und Beratenen. Wir wollen erreichen, dass sich von vornherein dieses Ungleichgewicht nicht zu Ihren Lasten auswirkt. Insofern eine gerichtliche Auseinandersetzung unausweichlich wird, vertreten wir selbstverständlich deutschlandweit vor Gericht.
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