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KANZLEI RENNER 

BERLIN
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Hannover Leasing Fonds:
Emissionshaus: Hannover Leasing GmbH & Co. KG mehr

Hannover Leasing Immobilienfonds:
> Hannover Leasing Nr. 165 »Wachstumswerte Neues Europa 2«,
Geschäfts- und Bürogebäude »Apollo Business Center«, Bratislava

- Hannover Leasing Nr. 176 Bürogebäude »The Bench«, Rheinauhafen Köln,
> Hannover Leasing Nr. 193
»Wachstumswerte Europa 3« Bürokomplex »An der Drosbach«, Luxemburg


Hannover Leasing Filmfonds:
> Hannover Leasing Nr. 143, Montranus Internationale Kinofilmproduktionen
- Hannover Leasing Nr. 158, Montranus 2 Internationale Kinofilmproduktionen
- Hannover Leasing Nr. 166, Montranus 3 Internationale Kinofilmproduktionen


Hannover Leasing Schiffsfonds:
> Hannover Leasing Nr. 169, »Maritime Werte 1«
Containerschiff MS »Merkur Gulf«

- Hannover Leasing Nr. 171, »Maritime Werte 2« Containerschiff
MS »Augustenburg«



Unternehmensbeteiligungen

Hannover Leasing Nr. 165:

LG Gießen verurteilt Bank zur Rückabwicklung

rr/Berlin 16.03.2018 mehr


Unternehmensbeteiligungen

Hannover Leasing Nr. 165:

LG Hamburg gab Schadensersatzklage statt

rr/Berlin 06.10.2017 mehr


Unternehmensbeteiligungen

Hannover Leasing Nr. 193:

LG Stuttgart verurteilt Bank zur Rückabwicklung wegen fehlerhaftem Emissionsprospekt

rr/Berlin 28.06.2017 mehr


Unternehmensbeteiligungen

Hannover Leasing Nr. 169 Fonds:

OLG Frankfurt a.M. verurteilt Bank zum Schadensersatz wegen verschwiegener Provisionen

rr/Berlin 25.06.2015
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Unternehmensbeteiligungen

Hannover Leasing Nr. 143 Fonds:

LG München verurteilt vermittelnde Bank zum Schadensersatz

rr/Berlin 30.08.2013
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Hannover Leasing
Die Hannover Leasing GmbH & Co. KG (nachstehend zitiert: Hannover Leasing) platzierte nach eigenen Angaben am Beteiligungsmarkt zahlreiche Fonds, darunter u.a. Immobilienfonds Inland / Ausland, Schiffsfonds, Flugzeugfonds, Medienfonds und Fonds in den Bereichen der erneuerbaren Energien und alternativer Investitionen.
Mit über 63.000 Anleger und weit über 100 aufgelegten Beteiligungen dürfte die Hannover Leasing einer der größeren Initiatoren geschlossener Fonds in Deutschland sein.
Die Hannover Leasing ist nach unserer Ansicht ein seriöser Anbieter am Fondsmarkt.



Einzelfallübersicht
Die Hannover Leasing GmbH & Co. KG ist nach unserer Ansicht ein seriöser Partner am Fondsmarkt. Dennoch traten um einzelne Gesellschaften Umstände ein bzw. ergingen gerichtliche Entscheidungen, über die informiert wird, die jedoch ihre Ursachen in Pflichtverletzungen Dritter finden und keine Rückschlüsse auf die betroffene oder andere Gesellschaften zulassen.


Unternehmensbeteiligungen

Hannover Leasing 165:

Lamdgericht Gießen verurteilt Bank zur Rückabwicklung
rr/Berlin 16.03.2018
Das Landgericht Gießen entschied in einer Angelegenheit eines Anlegers des Fonds Hannover Leasing Nr. 165 „Wachstumswerte Neues Europa 2“, Geschäfts- und Bürogebäude „Apollo Business Center“, Bratislava gegen die vermittelnde Bank auf Schadensersatz und Rückabwicklung für den Anleger. Der Entscheidung lag zugrunde, dass der Anleger insbesondere auf die Empfehlung seiner Hausbank die Beteiligung an dem Fonds Hannover Leasing „Wachstumswerte Neues Europa 2“ zeichnete. Im Laufe des Verfahrens wurde der vermittelnden Bank vorgehalten, dass sie die Innenprovisionen, die sie für die Vermittlung erhielt, verschwieg. Zwar wurde der Kläger über das Agio in Höhe von 5% der Beteiligungssumme informiert. Doch wußte er nicht und hielt der Bank vor, dass weitere 4,21% der Beteiligungssumme an die Bank fließen. Mit seiner Klage forderte der Kläger Schadensersatz. Es gelang der Beklagten auch nicht, dass Landgericht Gießen davon zu überzeugen, dass der Kläger sich in Kenntnis der tatsächlich geflossenen Provisionen dennoch zur Anlage entschlossen hätte. Im Ergebnis folgte das Landgericht Gießen der Argumentation des anwaltlich vertretenen Klägers und verurteilte die vermittelnde Bank zum Schadensersatz. Demgemäß wird bei Vorteilsausgleichung rückabgewickelt. Rechtsanwalt Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Mit dieser Entscheidung setzt das Landgericht die etablierte Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort, wonach Banken ihre Kunden vor der Anlageentscheidung über Vertriebsprovisionen aufzuklären haben. Das ist richtig und wichtig. Denn ein Kunde sollte selbst in die Lage versetzt sein, das Umsatzinteresse der Bank einzuschätzen und sich damit ein Urteil bilden können, ob seine Bank eine Empfehlung nur aus einem eigenen Verdienstinteresse ausspricht."
Autor und Ansprechpartner:
Ralf Renner
-Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann-
Spezialgebiet: Kapitalmarktrecht

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Unternehmensbeteiligungen

Hannover Leasing 165:

LG Hamburg gab einer Schadensersatzklage gegen die vermittelnde Bank statt
rr/Berlin 06.10.2017
Das Landgericht Hamburg gab einer Schadensersatzklage eines Anlegers des Fonds Hannover Leasing 165 Wachstumswerte Neues Europa 2 gegen die vermittelnde Bank statt. Der Entscheidung lag zugrunde, dass der Anleger insbesondere auf Empfehlung seiner Hausbank die Beteiligung an dem Immobilienfonds Hannover Leasing 165 Wachstumswerte Neues Europa 2 zeichnete. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde der Bank vorgeworfen, dass nicht vollständig über die mit dem Immobilienfonds typischerweise verbundenen Anlagerisiken aufgeklärt wurde. Auch wußte der Kläger nicht, dass weitere, über die Abwicklungsgebühr hinaus, reichende Provisionen fließen. Tatsächlich erhielt die Bank für die Vermittlung weitere sehr hohe Provisionen. Mit seiner Klage forderte der Kläger von seiner Bank Schadensersatz. Die Beklagte konnte die Vermutung für aufklärungsrichtiges Verhalten nicht widerlegen. Im Ergebnis folgte das Landgericht Hamburg der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die vermittelnde Bank zum Schadensersatz. Damit wurde das Ziel der Klägerseite erreicht. Rechtsanwalt Renner äußerte dazu: „Ich fordere, dass Banken ihre Kunden vor der Anlageentscheidung über Vertriebsprovisionen aufzuklären haben. Denn dem Bankkunden sollte ermöglicht sein, das Umsatzinteresse seiner Bank einzuschätzen und sich ein Urteil zu bilden, ob seine Bank eine Empfehlung nur aus einem eigenen Verdienstinteresse ausspricht. Wenn eine Bank das aber unterlässt, dann macht sie sich schadensersatzpflichtig und muss rückabwickeln.“
Autor und Ansprechpartner:
Ralf Renner
-Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann-
Spezialgebiet: Kapitalmarktrecht

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Unternehmensbeteiligungen

Hannover Leasing 193:

LG Stuttgart verurteilt Bank zum Rückabwicklung wegen fehlerhaftem Emissionsprospkekt
rr/Berlin 28.06.2017
Das Landgericht Stuttgart verurteilte eine Bank in Zusammenhängen der Beteiligung an dem Immobilienfonds Hannover Leasing 193 wegen fehlerhaftem Emissionsprospekt. Dem Kläger stand ursprünglich ein erheblicher Geldbetrag zur Verfügung. Sein Anlageberater riet ihm die Zeichnung einer Beteiligung an dem Fonds Hannover Leasing 193. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde der Bank vorgeworfen, dass nicht vollständig über die mit dem Fonds typischerweise verbundenen Anlagerisiken aufgeklärt wurde. Der Anleger war der Ansicht, durch den Anlageberater falsch beraten worden zu sein. Dabei berief sich der Anleger u.a. darauf, dass der Anlageberater den geschlossenen Immobilienfonds Hannover Leasing 193 als sichere Kapitalanlage zur Altersabsicherung empfahl. Im Laufe des Verfahrens berief sich der anwaltlich vertretene Anleger u.a. auch darauf, dass er nicht darüber aufgeklärt wurde, dass der Emissionsprospekt inhaltlich widersprüchlich und fehlerhaft war. Im Ergebnis folgte das Landgericht Stuttgart der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die vermittelnde Bank zum Schadensersatz. Denn das Landgericht Stuttgart stellte dazu fest, dass der Emissionsprospekt fehlerhaft war und die Bank in die Widersprüche in dem Emissionsprospekt hätte erkennen und darüber aufklären müssen. Demgemäß wird bei Vorteilsausgleichung rückabgewickelt. Die gesetzliche Rechtsfolge eines Schadensersatzanspruchs ist, dass die Bank dem Anleger die Beteiligungssumme unter Abzug etwaiger Vorteile zurückzuerstatten hat, d.h. dass der Anleger gegen Rückzahlung der Beteiligungssumme die Beteiligung rückzuübertragen und etwaige weitere Vorteile herauszugeben hat. Damit wurde das Ziel der Klägerseite erreicht. Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung des Landgerichts Stuttgart setzt die anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen.“
Autor und Ansprechpartner:
Ralf Renner
-Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann-
Spezialgebiet: Kapitalmarktrecht

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Unternehmensbeteiligungen

Hannover Leasing 169:

OLG Frankfurt verurteilt Bank zum Schadensersatz wegen verschwiegener Provisionen
rr/Berlin 25.06.2015
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main als Berufungsgericht entschied in einer Angelegenheit einer Anlegerin des Schiffsfonds Hannover Leasing Nr. 169, „Maritime Werte 1“ Containerschiff MS „Merkur Gulf“ gegen die vermittelnde Bank auf Schadensersatz für den Anleger. Die streitgegenständliche Beteiligung ist ein Schiffsfonds der Hannover Leasing GmbH & Co. KG. Die Hannover Leasing GmbH & Co. KG platzierte nach eigenen Angaben am Beteiligungsmarkt zahlreiche Fonds, darunter u.a. Immobilienfonds Inland / Ausland, Schiffsfonds, Flugzeugfonds, Medienfonds und Fonds in den Bereichen der erneuerbaren Energien und alternativer Investitionen. Mit über 63.000 Anleger und weit über 100 aufgelegten Beteiligungen dürfte die Hannover Leasing einer der größeren Initiatoren geschlossener Fonds in Deutschland sein. Der Kläger zeichnete die Schiffsbeteiligung bei einer Beteiligungssumme i.H.v. USD 25.000,00. Im Laufe des Verfahrens berief sich der anwaltlich vertretene Anleger darauf, dass er von der vermittelnden Bank nicht auf die Provisionsstruktur hingewiesen wurde. Der Anleger äußerte, er hätte die Schiffsbeteiligung nicht gezeichnet, wenn er von die für ihn nicht ersichtlichen Innenprovisionen, die die Bank für die Vermittlung erhielt, vor der Zeichnung gewusst hätte. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main folgte im Ergebnis der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die vermittelnde Bank zum Schadensersatz. Demgemäß wird bei Vorteilsausgleichung rückabgewickelt.
Autor und Ansprechpartner:
Ralf Renner
-Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann-
Spezialgebiet: Kapitalmarktrecht

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Unternehmensbeteiligungen

Hannover Leasing Nr. 143 Fonds:

Landgericht München verurteilt vermittelnde Bank zum Schadensersatz
rr/Berlin 30.08.2013
Das Landgericht München hatte in einer Angelegenheit eines Anlegers des Medienfonds Montranus Beteiligungs GmbH & Co. Verwaltungs KG (nachstehend zitiert: Medienfonds Hannover Leasing Nr. 143) zu entscheiden. Der Anlegerin wurde der Medienfonds Hannover Leasing Nr. 143 durch einen Anlageberater ihrer Bank vorgestellt und empfohlen. Im Zuge des Verfahrens beanstandete die Anlegerin u.a., dass sie durch ihren Anlageberater nicht hinreichend über Rückvergütungen informiert wurde. Die beklagte Bank berif sich im Laufe des Verfahrens u.a. darauf, dass in dem Emissionsprospekt nicht ausreichend über sogenannte kick-backs informiert wurde. Das Landgericht stellte in den Entscheidungsgründen im Hinblick auf die Argumentation der Bank fest, dass es darauf ankommt, ob die beratende Bank konkret als Empfängerin von Provisionen genannt ist. Nach einer Gesamtschau der weiteren Fallumstände verurteilte das Landgericht München die beklagte Bank zum Schadensersatz. Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung des Landgerichts setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten über Rückvergütungen anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen.“
Autor und Ansprechpartner:
Ralf Renner
-Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann-
Spezialgebiet: Kapitalmarktrecht

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