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KANZLEI RENNER 

BERLIN
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GEBAB Fonds
Emissionshaus: Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH mehr

GEBAB Schiffsfonds:
- GEBAB MT Baltic Adonia
- GEBAB MS Luna
> GEBAB Ocean Shipping I
- GEBAB Ocean Shipping II
- GEBAB MT Artic Bridge
- GEBAB MT Baltic Sea
- GEBAB MS Nona
> GEBAB BALTIC WAVE + BALTIC WIND



Unternehmensbeteiligungen
GEBAB Ocean Shipping I:
LG Hannover verurteilt Bank wegen Falschberatung
rr/Berlin 15.09.2017 mehr


Unternehmensbeteiligungen
Beteiligungsgesellschaft BALTIC WAVE + BALTIC WIND mbH & Co. KG:
LG Bremen verurteilt Anlageberatungsunternehmen zum Schadensersatz
rr/Berlin 10.06.2015 mehr




GEBAB Unternehmensgruppe
Die GEBAB Unternehmensgruppe hat nach eigenen Angaben in dem Bereich der Schifffahrt im wesentlichen drei Geschäftsbereiche: Emissionshaus, Treuhandverwaltung und Reedereibetrieb.
Die GEBAB platzierte nach eigenen Angaben seit dem Jahr 1985 am Beteiligungsmarkt über 100 Fonds bei einem Investitionsvolumen von über EUR 4 Mill. Mit über 18.000 betreuten Kunden dürfte die GEBAB in diesem Segment einer der größeren Marktteilnehmer Deutschland sein.


Einzelfallübersicht
Das GEBAB Unternehmensgruppe ist nach unserer Ansicht ein seriöser Partner am Fondsmarkt. Dennoch traten um eine einzelne Gesellschaft Umstände ein und erging ein Urteil, worüber informiert wird, was jedoch keine Rückschlüsse auf die betroffene oder andere Gesellschaften zulassen.


Unternehmensbeteiligungen
GEBAB Ocean Shipping I GmbH & Co. KG:
Landgericht Hannover verurteilt Bank wegen Falschberatung eines Anlegers
rr/Berlin 15.09.2017
Das Landgericht Hannover verurteilte eine Bank wegen einer Falschberatung in Zusammenhängen der Beteiligung an dem Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping I GmbH & Co. KG. Der Entscheidung lag zugrunde, dass ein Anleger insbesondere auf Empfehlung seiner Hausbank die Beteiligung an dem Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping I GmbH & Co. KG zeichnete. Der Schiffsfonds GEBAB Ocean Shipping I GmbH & Co. KG ist mit Chancen und Risiken verbunden. Chancen liegen u.a. in der Perspektive, Gewinne zu erwirtschaften, sei es durch Ausschüttungen oder eine Steigerung des Beteiligungsvermögens. Doch sind das Chancen, die nicht garantiert werden können. Demgegenüber besteht ein Verlustrisiko. Der Anleger war der Ansicht, durch die Bank falsch beraten worden zu sein. Die beklagte Bank konnte die Vermutung für aufklärungsrichtiges Verhalten nicht widerlegen. Im Ergebnis folgte das Landgericht Hannover der Argumentation der Klägerseite und verurteilte die vermittelnde Bank zum Schadensersatz. Rechtsanwalt Ralf Renner äußerte sich in diesen Zusammenhängen: „Diese Entscheidung des Landgerichts setzt die in Fragen von Aufklärungspflichten anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fort. Diese Entscheidung wird anderen Anlegern Mut machen, die richtigen Schritte zu gehen.“
Autor und Ansprechpartner:
Ralf Renner
-Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann-
Spezialgebiet: Kapitalmarktrecht

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Das Spezialgebiet von Rechtsanwalt Ralf Renner sind Rechtsfragen geschlossener Fonds, in dem er über umfassende jahrelange Erfahrungen verfügt. In diesen Zusammenhängen treten Anleger an einen Rechtsanwalt heran, wenn sie sich bei der Fondszeichnung nicht zutreffend informiert und nicht richtig beraten fühlen. Denn ein Anlageberater hat über alle Umstände, die für Anlageentscheidung des Kunden wesentlich sind, zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren. Schadensersatzansprüche sind zu prüfen, wenn auf die Anlagerisiken nicht genügend hingewiesen wurde.
Schadensersatzansprüche gegen einen Anlageberater oder eine Bank können bestehen, wenn über wesentliche Aspekte nicht hinreichend aufgeklärt wurde. Ein erfahrener Rechtsanwalt kann feststellen, ob Schadensersatzansprüche bestehen und wie hoch die Chancen für eine erfolgreiche Durchsetzung sind. In jedem Fall ist eine Einzelfallprüfung geboten.

Schadensersatz
Die Gerichte verlangen regelmäßig, dass ein Anlageberater gründlich, richtig und vollständig informiert. Die Gerichte sprechen geschädigten Anlegern, die über ihre Geldanlage falsch beraten wurden, zu, dass ihnen ihr Anlageberater oder ihre Bank ihr eingesetztes Kapital und Zinsverluste erstattet. Dem Anlageberater oder der Bank sind die Anlageprodukte und etwaige daraus gezogene Vorteile zurückzugeben. Bei wirtschaftlicher Betrachtung entspricht das einer Rückabwicklung.

Beratungsfehler
Aus jahrelanger alltäglicher Arbeit wissen wir, dass Anlageberatungen möglicherweise fehlerhaft sein können. Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs forderte in seiner Entscheidung zum Az. III ZR 249/09, dass unternehmerische Beteiligungen mit Verlustrisiken, die selbst bis zum Totalverlust führen könnten, in einer Anlageberatung angemessen anzusprechen sind. Wenn der Anlageberater eine Geldanlage als sichere Anlage vorgestellt hat, obwohl Verlustrisiken bestehen, rechtfertigt das Beanstandungen. Falls eine spekulative unternehmerische Fondsbeteiligung zum Zwecke der Altersvorsorge vermittelt wurde, ist das fehlerhaft. Denn ein Anleger muss sich auf seine Altersvorsoge verlassen können. Der Bundesgerichtshof hat in einer jüngeren Entscheidung festgestellt, dass eine unternehmerische Beteiligung sich nicht als Altersvorsorge eignet. Wenn im Zuge einer Vermittlung und Beratung ein Bankberater es auslässt, über Innenprovisionen, sogenannte kick-back-Zahlungen zu informieren, dann liegt regelmäßig ein Beratungsfehler vor. Denn kick-back-Zahlungen sind für einen Kunden nicht ohne weiteres ersichtlich.
Falls ein Anlageberater versäumte anzusprechen, dass es für geschlossene Fonds keinen geregelten Zweitmarkt gibt, eine Veräußerung nur schwer oder bei erheblichen Einbußen möglich wäre, dann rechtfertigt das einen Vorwurf. Unsere Mandanten treten an uns heran, wenn sie sich durch ihren Anlageberater getäuscht fühlen. Doch jeder Einzelfall liegt anders. Pauschale Lösungen verbieten sich. Betroffene sollten sich unverzüglich individuell beraten lassen, bevor Schadensersatzansprüche verjähren. Denn im Alltag besteht ein Ungleichgewicht zugunsten des besser Informierten und Beratenen. Wir wollen erreichen, dass sich von vornherein dieses Ungleichgewicht nicht zu Ihren Lasten auswirkt.Gern beantworten wir Sachfragen und beurteilen Chancen, Schadenersatzansprüche durchzusetzen.
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Unternehmensbeteiligungen
Beteiligungsgesellschaft BALTIC WAVE + BALTIC WIND:
LG Bremen verurteilt Anlageberatungsunternehmen zum Schadensersatz
rr/Berlin 10.06.2015
Das Landgericht Bremen hatte in einer Angelegenheit zu entscheiden, in welcher eine Anlegerin die Beteiligungen an dem Schiffsfonds Beteiligungsgesellschaft BALTIC WAVE + BALTIC WIND mbH & Co. KG und einem weiteren Schiffsfonds auf die Vermittlung eines Anlageberaters zeichnete. Im Zuge des Gerichtsverfahrens in Bremen wurde dem Anlageberater vorgeworfen, dass er nicht vollständig über die mit den Schiffsfonds typischerweise verbundenen Anlagerisiken aufklärte. Denn ursprünglich wollte die Anlegerin eine sichere Geldanlage. Doch der Anlageberater empfahl die Zeichnung einer Beteiligung an dem Fonds Beteiligungsgesellschaft BALTIC WAVE + BALTIC WIND mbH & Co. KG und einem weiteren Schiffsfonds. Im Ergebnis kam das Landgericht zu der Rechtsansicht, dass die Anlageempfehlung fehlerhaft war. Denn ein Schiffsfonds durfte nach dem Vortrag der Klägerseite, dem das Gericht im Ergebnis folgte, nicht als sicher bezeichnet werden. Das Landgericht Bremen verurteilte das Anlageberatungsunternehmen zum Schadensersatz. Der Schadensersatz ist bei wirtschaftlicher Betrachtung als Rückabwicklung anzusehen, d.h. das Anlageberatungsunternehmen hat der Klägerseite das eingesetztes Kapital zurückzuzahlen und demgegenüber sind die Schiffsbeteiligungen an dem Fonds Beteiligungsgesellschaft BALTIC WAVE + BALTIC WIND mbH & Co. KG und einem weiteren Schiffsfonds rückzuübertragen. Zudem verurteilte das Gericht das Anlageberatungsunternehmen ergänzend auch dazu, der Klägerseite entgangenen Gewinn zu erstatten, der in diesem Fall in einem Zinsausfallschaden lag.
Autor und Ansprechpartner:

Ralf Renner
-Rechtsanwalt und gelernter Bankkaufmann-
Spezialgebiet: Kapitalmarktrecht

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Wie hoch sind Anwaltskosten?

Die erste telefonische Besprechung mit einem Rechtsanwalt unserer Kanzlei ist kostenfrei. Der Gegenstand dieses allgemeinen Informationsgesprächs sind unsere Erfahrungen (keine Einzelfallberatung) und ggf. die anstehenden Schritte zu einer anwaltlichen Vertretung. Erst danach entscheiden Sie, ob und inwieweit Sie uns beauftragen. Wir garantieren Ihnen die völlige Transparenz der Kosten. Grundsätzlich sind die Kosten anwaltlicher Tätigkeiten im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt. Im Einzelfall können davon abweichend Pauschalhonorare vereinbart werden, die sich an Ihrem Interesse und unserem anstehenden Aufwand bemessen. Wir informieren Sie über Kosten, bevor sie entstehen.
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Trägt der Rechtsschutzversicherer die Kosten eines Rechtsstreits?
Viele Mandanten stellen sich die Frage, ob der Rechtsschutzversicherer die Kosten eines Rechtsstreits trägt. Das ist in den jeweils geltenden Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen (ARB) des Versicherungsvertrages geregelt. Dabei kommt es auf jeden Einzelfall an. Gern unterstützen wir dabei und übernehmen für Sie eine Kostendeckungsanfrage an Ihren Rechtsschutzversicherer. Wenden Sie sich an uns.

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Kanzlei Renner
Nach unserem Selbstverständnis ist anwaltliche Arbeit eine juristische Dienstleistung, die sich an den Bedürfnissen des Mandanten zu orientieren hat. Wir möchten Sie frühzeitig rechtlich beraten, um Rechtsstreitigkeiten vermeiden zu helfen. Denn im Alltag besteht ein Ungleichgewicht zugunsten des besser Informierten und Beratenen. Wir wollen erreichen, dass sich von vornherein dieses Ungleichgewicht nicht zu Ihren Lasten auswirkt. Insofern eine gerichtliche Auseinandersetzung unausweichlich wird, vertreten wir selbstverständlich deutschlandweit vor Gericht.
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Rechtliche Hinweise

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